EuroJackpot Gutscheine 2018

Über den EuroJackpot

Sehr häufig machen hohe Gewinne im Eurojackpot Schlagzeilen. Doch hinter der bloßen Faszination wissen die wenigsten Menschen Näheres über den Eurojackpot. Zeit, ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen und über die wichtigsten Fakten des Eurojackpots aufzuklären.

Was genau ist der Eurojackpot überhaupt?

Beim Eurojackpot handelt es sich um eine klassische Zahlenlotterie. Jedoch mit dem Unterschied, dass sie sich nicht alleine auf ein Land beschränkt, sondern gleich in 18 europäischen Staaten stattfindet. Der Eurojackpot wurde im Jahr 2012 gegründet. Die teilnehmenden Staaten des Eurojackpots sind:

  • Deutschland, Dänemark, Estland, Finnland, Schweden, Italien, Estland, die Niederlande, Norwegen, Island, Kroatien, Polen, Slowenien, die Slowakei, Ungarn, Tschechien und Spanien.
  • Somit spielen rund 300 Mio. Menschen, die zusammengefasst in allen Staaten leben, theoretisch um den Eurojackpot.

Geschichte des Eurojackpots

Erstmalig wurde der Eurojackpot am 23. März 2012 gespielt. Doch anfangs waren nur die Länder Deutschland, Dänemark (mit Grönland und Färöer-Inseln), die Niederlande, Slowenien, Italien, Estland und Finnland beteiligt. Nach und nach kamen immer mehr europäische Staaten mit hinzu, so hatte Italien zu Beginn keine Genehmigung, um am Eurojackpot teilzunehmen und musste diese erst einholen. Am 9. September 2017 schloss sich mit Polen das vorerst letzte Land dem Eurojackpot an.

Spielsystem und Gewinnklassen

Zunächst muss der jeweilige Lottospieler fünf aus 50 Zahlen tippen. Hinzu kommen noch einmal zwei aus den zehn Eurozahlen. Zudem gibt es jeweils 12 Gewinnklassen. Der Hauptgewinn beträgt mindestens zehn Millionen Euro- hier müssen alle sieben Zahlen richtig getippt werden. Um in den anderen Gewinnklassen etwas gewinnen zu können, muss der Lottospieler Folgendes tun, bzw. folgende Zahlen korrekt getippt haben:

  • Gewinnklasse 1: fünf Zahlen und zwei Eurozahlen
  • Gewinnklasse 2: fünf Zahlen und eine Eurozahl
  • Gewinnklasse 3: fünf Zahlen und keine Eurozahl
  • Gewinnklasse 4: vier Zahlen und zwei Eurozahlen
  • Gewinnklasse 5: vier Zahlen und eine Eurozahl
  • Gewinnklasse 6: vier Zahlen und keine Eurozahl
  • Gewinnklasse 7: drei Zahlen und zwei Eurozahlen
  • Gewinnklasse 8: zwei Zahlen und zwei Eurozahlen
  • Gewinnklasse 9: drei Zahlen und eine Eurozahl
  • Gewinnklasse 10: drei Zahlen und keine Eurozahl
  • Gewinnklasse 11: eine Zahl und zwei Eurozahlen
  • Gewinnklasse 12: zwei Zahlen und eine eine Eurozahl

Auf diese insgesamt 12 Spielklassen wird das gesamte Preisgeld verteilt. 50% des Einsatzes werden dabei als Gewinnsumme ausgeschüttet. Dies bedeutet, dass man zum Beispiel in der ersten Gewinnklasse rund 36% der Gewinnsumme (mindestens 10 Millionen Euro) erhält. In der zweiten Gewinnklasse erhält man “nur” rund 8,50% aus der Gewinnsumme. Somit ist es logisch, dass die erste Gewinnklasse die am höchsten dotierte ist. Daher wird die erste Klasse auch als Jackpot bezeichnet. Um nun herauszufinden, welche Klasse der eingereichte Lottoschein erreicht, wird geschaut, wie viele richtige Zahlen im ersten Feld (dieses Feld wird auch als A bezeichnet) getippt wurden. Dies wird auch im Bereich der Eurozahlen gemacht (hier heißt das Feld B) und geschaut, wie viele richtige Zahlen aus den 10 Eurozahlen richtig getippt wurden.

Wie und wann wird der Gewinner ermittelt?

Um an der Ziehung teilzunehmen, muss zunächst ein Lottoschein mit den entsprechenden Tipps ausgefüllt werden. Pro Spielschein werden zwei Euro fällig, zudem werden in Deutschland und den jeweiligen Lottogesellschaften zusätzliche Gebühren für den Spielschein fällig. So muss zum Beispiel in Niedersachsen eine Gebühr von 0,60 Cent für einen Spielschein bezahlt werden- insgesamt also 2,60 Euro für einen Spielschein. Möchte man an mehreren Ziehungen teilnehmen, wird eine Gebühr von 0,80 Cent erhoben. Die Hälfte aller Einnahmen schüttet der Eurojackpot als Gewinne aus. Die andere Hälfte wird zum Beispiel für gemeinnützige Projekte verwendet, aber auch, um zusätzliche Kosten der Lottogesellschaften zu decken.

Nun zur Ziehung der Gewinne: diese findet jeden Freitag in Helsinki, der Hauptstadt Finnlands statt. Jeweils um 21 Uhr deutscher Zeit werden die Eurojackpot-Zahlen gezogen. Nur im finnischen Fernsehen wird die Ziehung live übertragen, in den restlichen EU-Ländern dagegen nicht. Als Hauptgewinn (Jackpot) ist eine Summe von mindestens 10 Millionen Euro garantiert. Wird bei dieser Ziehung der Jackpot nicht geknackt, so wächst der Jackpot immer weiter an. Die Oberhöchstgrenze bilden dabei festgeschriebene 90 Millionen Euro, auf die der Eurojackpot “wachsen” darf. Werden die 90 Millionen Euro überschritten, fließt der Mehrbetrag automatisch in die Gewinnklasse zwei ein- auch dieser Betrag ist auf maximal 90 Millionen Euro gedeckelt.

Wurden bereits die magischen 90 Millionen Euro geknackt?

Obwohl der Eurojackpot “erst” im Jahre 2012 gegründet wurde, konnte er bereits auf 90 Millionen Euro anwachsen und wurde schon zweimal bei diesem Volumen geknackt: am 15. Mai 2015 gingen 90 Millionen Euro an einen glücklichen Gewinner nach Tschechien, am 14. Oktober 2016 durfte sich ein Gewinner in Baden-Württemberg über den Megagewinn freuen. Der erste Jackpot in der Geschichte des Eurojackpots wurde am 11. Mai 2012 geknackt: hier ergatterte eine Tippgemeinschaft aus NRW (Ruhrgebiet) eine stolze Summe von rund 19.000.000. Millionen Euro. Zuletzt mussten sich fünf Spieler am 1. Januar 2017 den Megajackpot von 90 Millionen Euro teilen: sie bekamen “immerhin” eine Summe von 18.000.000 Millionen Euro und stammten aus Deutschland (je drei Spieler), den Niederlanden und Dänemark.

Mögliche Gefahren

Neben den Gefahren, die auch andere Glücksspiele auslösen können, zum Beispiel ein gewisses Suchtpotential, sollten sich potentielle Lottospieler genau überlegen, wo sie Lotto spielen. Die sicherste Variante ist es, sich an die öffentlich bekannten Lottogesellschaften zu halten oder an zugelassene, gewerbliche Spielevermittler. Listen über alle zugelassenen Spielevermittler führen in Deutschland die Bundesländer, bzw. die jeweiligen Ministerien für Inneres und Sport. Viele Ministerien bieten solche Listen (White List) auch als PDF-Datei an. Achtgeben sollte man zudem vor Buchmachern im Internet, die Wetten auf die Eurojackpot-Zahlen annehmen und Gewinne versprechen. Oftmals verbergen sich darunter unseriöse Angebote. So sollte man sich genau die Seite ansehen und auch auf das Impressum achten- fehlt es gänzlich oder führt die Adresse gar ins (europäische) Ausland, ist Vorsicht geboten. Das gleiche gilt für Lotto-Apps fürs Handy. Auch hier sollte man nur auf die offiziellen Apps der Lottogesellschaften zurückgreifen, so dass einem Spieltipp auch unterwegs nichts mehr im Wege steht. Viele dieser Apps benachrichtigen den Spieler automatisch, wenn die richtigen Zahlen gezogen wurden und ein Gewinn ansteht.

Wie erhalten Spieler ihre Gewinne?

Es ist tatsächlich passiert: die richtigen Zahlen wurden gezogen und man hat gewonnen. Wie geht es nun weiter? Wenn der Tipp an einer Lottoannahmestelle abgegeben wurde, kann man sich dort seinen Gewinn auszahlen lassen- dies geht in Deutschland und je nach Bundesland, nur bis zu einer gewissen Summe. Während man sich in Hessen bis zu 5000 Euro auszahlen lassen kann, sind in Berlin beispielsweise nur 500 Euro möglich. Eine Auszahlung des Gewinns ist immer am nächsten Werktag möglich. Da die Ziehung in Helsinki am Freitag stattfindet, kann am Montag der Gewinn abgeholt werden. Zudem muss man selbstverständlich seinen Ausweis und die Spielquittung mitbringen. Anders sieht es dagegen bei einem hohen Gewinn (Zentralgewinn) aus: hier muss ein extra Formular (Zentralgewinnformular) ausgefüllt und an die Zentrale geschickt werden- natürlich auch die Spielquittung. Fällt der Gewinn über 100.000 Euro aus, so dauert es in der Regel über eine Woche, ehe das Geld auf dem Bankkonto eingeht, welches man in den Unterlagen angegeben hat. Zudem ist es möglich, mit einem persönlichen Betreuer zu sprechen- vor allem nach einem Millionengewinn kann er helfen, das Leben mit diesem hohen Gewinn in geordnete Bahnen zu lenken. Dies ist jedoch kein Muss, wird aber oft empfohlen. Der Lottospieler hat 13 Wochen Zeit, seinen Gewinn geltend zu machen. Ob der Gewinn per Telefon, persönlich oder via Post geltend gemacht wird, ist dabei unerheblich.